Texturen

In Zeiten von Corona auszustellen, war praktisch unmöglich. Thilo Weckmüller hat es trotzdem getan. Er hat es geschafft, in Mainz einen neuen Ausstellungsort zu etablieren – Die Vitrine. Der große Raum in der einen Ecke des Allianzhauses ist rundum verglast und fungiert als Vitrine für die die Stadtbewohner:innen. Hineingelegt wird Allerlei, was Manchem lieb und wert ist.

In der nächsten Ausstellungsrunde darf ich dabei sein, das Thema heißt „Texturen„, was für mich einerseits „Text“ einschließt und andererseits die Freude an Oberflächen und den darunter liegenden Schichten. Deshalb zeige ich in meinem Fenster Künstlerbücher, Siebdrucke und ein Acrylglasobjekt. Außerdem beteiligt sind Comode.478Ludger KleiterWinfried MörmannCarola SchmittRichard Seelbach.

Wer keine Lust hat, im herbstlichen Mainz vor dem Fenster stehend alle Beschreibungen und Erläuterungen zu lesen, der kann in Ruhe auf der Couch hier nachlesen:

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Bei Licht besehen

Vom 29.10. – 21.11.21 werde ich im Kulturforum Hattersheim ausstellen, in der Galerie Nassauer Hof. Darüber freue ich mich riesig – es ist ein wunderschöner Raum, und der Zeitpunkt könnte nicht passender sein. Hier ist die Einladung mit den wichtigsten Informationen:

Sobald die Ausstellung eröffnet ist, werde ich ich Ausstellungsansichten zeigen, über die Wochenenden mit den Besuchern berichten und die Audiotracks zur Verfügung stellen. Worum geht es?

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Adlerflug

Ausgangspunkt dieses Buches ist eine Kurzgeschichte, die ich immer wieder überarbeitet habe. Diese Kurzgeschichte fand ihren Anfang in einer Zeitungsnotiz über „Den Friedhof der Schreibmaschinen“, die wir in unserer Schreibgruppe lasen. Wie ich das gerne mache, habe ich historisch Belegtes mit frei Erfundenem kombiniert und die Welt über und unter Wasser verwoben. Der so entstandene ziemlich skurrile Text rief nach Collagen. Weiterlesen

Ein neues Buch – Nachtpflaster

Schon lange wollte ich einen Text von Gisela Winterling verarbeiten, ihre Gedichte gefallen mir sehr. Nun gab es endlich die Gelegenheit, uns unter der Überschrift „Die Welt, die ich nicht sah“ Gedanken darüber zu machen, wie wir zwischen Gesagtem und Ungesagtem, Sichtbarem und Unsichtbarem Worte und Bilder finden könnten. Herausgekommen ist „Nachtpflaster“, ein Buch, welches auf viele Arten gelesen und geblättert werden kann. Wir haben es auch gleich auf der Mainzer Minipressenmesse vorgestellt und ein Konzept für eine Lesung entwickelt und ausprobiert. Weiterlesen