Blick über den Tellerrand

Ein unerwartetes Wiedersehen mit einem von mir sehr geschätzten Gedanken aus dem Umfeld von Wabi Sabi machte mich am letzten Wochenende glücklich: Dass die Spuren der Nutzung, die Beschädigungen Dinge erst wirklich ins Leben bringen und wertvoll machen. Das kleine chinesische Seladon-Tellerchen im Frankfurter MAK wurde mit japanischem Goldlack repariert. So fühle ich mich. Ziemlich angejahrt, etwas abgenutzt, gut repariert und (mir) wertvoll. Ich behaupte, dass wir im Angesicht von Kunst nur uns selbst sehen. Beweise? Weiterlesen

Gut verbrachte Zeit

Seit ich mich mit dem Wort „Zeit“ so viel beschäftige, kann ich gar nichts mehr ohne Hintergedanken schreiben. Wie schnell wird aus „verbrachter Zeit“ „verbrauchte Zeit“. Egal wie: Das Offene Atelier ist nun zwei Wochen her, und das ist schon wieder ganz schön weit weg. Weiterlesen

Hast du Zeit?

Für das Offene Atelier 2018 haben Martin und ich uns ein weites Feld zum Tummeln gesucht: Zeit. Es gibt unendlich viele Wortspiele und Redensarten darüber. Gute Ratschläge, dass und wie man seine Lebenszeit sinnvoll verbringt, sind im Internet zu lesen. Das alles brauchen wir also nicht zu leisten. Wir bringen optische Haken zum Aufhängen persönlicher Gedanken ins Spiel.

Wenn Sie mitspielen wollen, dann kommen Sie am 18. August zwischen 15 und 19 Uhr und / oder am 19. August zwischen 11 und 18 Uhr zu uns in die Staatsrat-Schwamb-Straße in Undenheim.

Es gibt wie immer eine Aktion zugunsten der Fundacion Delfino .

Ganz großes Kino

Ab und zu gönnen Martin und ich uns einen Tag in Frankfurt. Wir frühstücken gemütlich, klappern unsere Lieblingsläden ab (Applestore / Secondhandshop) und dann gibt es Kultur. Oft im Museum für Kommunikation, diesmal aber im Liebighaus bei William Kentridge. Warum die Cafetiera als Plakatmotiv herhalten musste, weiß nur der Kurator. Es sei ihm verziehen, denn … Weiterlesen

In a country far far away

Katja Rosenberg hat für dieses Jahr wieder ein tolles Projekt in Arbeit, und ich bin wieder mit dabei. Ab sofort wird das Projekt auf eldojo.de dokumentiert.  Das Thema sind „Mythen und Legenden aus Ländern in Krieg und Krise“. Die Betonung liegt auf dem, was die Menschen in diesen Ländern ausmacht und verbindet und was daher bewahrt und lebendig gehalten werden sollte.

Ich habe mir eine (nicht ausschließlich) kurdische Legende ausgesucht, „Kawa, der Schmied“, und mich in eine komplexe Arbeit gestürzt, wie ich sie vorher noch nicht durchgeführt habe: Einen Trickfilm in traditioneller Stopptrick-Technik.

Kawa, der Schmied

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